Pflegefachfrau HF & Coach
Wenn du nur noch funktionierst – und niemand merkt, wie erschöpft du wirklich bist
Viele pflegende Angehörige funktionieren nur noch – stark nach aussen, innerlich erschöpft. Warum Selbstfürsorge nicht erst beginnt, wenn nichts mehr geht.

Barbara Allenspach
Barbara Allenspach
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Wenn du nur noch funktionierst – und niemand merkt, wie erschöpft du wirklich bist
Morgens den Wecker ausschalten. Schnell einen Kaffee trinken. Medikamente richten. Zur Arbeit gehen. Nach Feierabend einkaufen. Zu den Eltern fahren. Den Papierkram erledigen. Noch kurz telefonieren. Abendessen. Wäsche. Und irgendwann erschöpft ins Bett fallen.
Kommt dir das bekannt vor?
Viele pflegende Angehörige leben genau so. Sie funktionieren – Tag für Tag. Von aussen wirken sie stark, organisiert und belastbar. Doch innerlich fühlen sie sich oft leer, überfordert und allein.
Vielleicht kennst du Gedanken wie:
„Ich darf mich nicht beklagen."
„Andere haben es noch schwerer."
„Ich muss das schaffen."
„Ohne mich geht es nicht."
Mit der Zeit wird aus Verantwortung eine Dauerbelastung. Die eigenen Bedürfnisse rücken immer weiter in den Hintergrund. Freizeit wird zum Luxus. Schlaf wird unruhig. Das schlechte Gewissen begleitet jeden freien Moment.
Dabei beginnt Selbstfürsorge nicht erst dann, wenn nichts mehr geht.
Stärke bedeutet nicht, alles auszuhalten
In unserer Gesellschaft wird Stärke oft damit verbunden, möglichst viel auszuhalten.
Ich sehe das anders.
Wahre Stärke bedeutet auch, die eigenen Grenzen wahrzunehmen. Hilfe anzunehmen. Nein zu sagen. Sich Pausen zu erlauben – ohne schlechtes Gewissen.
Denn nur wenn es dir gut geht, kannst du langfristig auch für andere da sein.
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen
Seit über 17 Jahren begleite ich Menschen im Gesundheitswesen und Angehörige von Menschen mit Demenz.
Ich weiss, wie komplex diese Situation sein kann.
Es geht nicht nur um die Pflege selbst. Es geht auch um Ämter und Sozialversicherungen, um Familienkonflikte, um Schuldgefühle, um Erschöpfung und oft auch um die Angst vor der Zukunft.
Genau dort setzt Resilienzstark an.
Ich begleite dich dabei,
wieder Kraft zu schöpfen,
deine Möglichkeiten zu erkennen,
Entlastung zu organisieren,
deine Widerstandskraft zu stärken und
den Alltag Schritt für Schritt leichter werden zu lassen.
Mein Wunsch für dich
Ich wünsche mir, dass du dich beim Lesen dieser Zeilen an eines erinnerst:
Du bist nicht egoistisch, wenn du auf dich achtest.
Du bist nicht schwach, wenn du Unterstützung annimmst.
Und du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Denn Resilienz bedeutet nicht, niemals zu fallen.
Resilienz bedeutet, nach schwierigen Zeiten wieder aufzustehen – und dabei nicht sich selbst zu verlieren.
Herzlich willkommen bei Resilienzstark.
Ich freue mich, dich ein Stück auf deinem Weg begleiten zu dürfen.


